Wireless LAN an der HU
Wireless LAN an der HU
Zugang zum WLAN
Vorwort
Für diverse Abk. und fachspezifische Begriffe wurde versucht, im Glossar Erklärungen, bzw. Erläuterungen zu
hinterlegen.
0) Inhalt
I) VoraussetzungenII) Organisatorisches
III) Roaming - Zugang für Gäste
IV) Abdeckung
V) Infrastruktur & Technik
VI) Kontakt
I) Voraussetzungen
1. Account oder Zertifikat:
1.1 Accounts:
Voraussetzung für den Zugang zum HU-WLAN ist ein Account (Benutzerkennzeichen + Kennwort). Dieser Account muss an einer der folgenden Einrichtungen registriert und gültig sein:
- CMS (Computer- und Medienservice)
- Inst. f. Informatik
- Inst. f. Mathematik
- Inst. f. Physik
Bei der Verwendung von Accounts, die nicht am CMS registriert sind, muss die Zugehörigkeit zur Einrichtung gekennzeichnet werden. Dabei ist der Account um eine vordefinierte Zeichenkette - einen sogenannten Realm - zu erweitern. In der nachfolgenden Tabelle sind die gültigen Realms aufgeführt:
| Account registriert bei | Realm |
|---|---|
| Inst. f. Informatik | @informatik.hu-berlin.de |
| Inst. f. Mathematik | @mathematik.hu-berlin.de |
| Inst f. Physik | @physik.hu-berlin.de |
Eine Zugangsmöglichkeit für Gäste wird weiter unten beschrieben.
1.2 Zertifikate:
Die Anmeldung am WLAN mit einem persönlichen Zertifikat ist ebenfalls möglich. Das Zertifikat muss von der WLAN-CA (CA = Certification Authority) ausgestellt sein. Zertifikate, die von anderen CAs ausgestellt wurden, werden nicht akzeptiert und können somit nicht zur Anmeldung am HU-WLAN verwendet werden.Voraussetzung für den Erhalt eines WLAN-Zertifikats, ist ein Account am CMS.
Unter der URL https://amor.cms.hu-berlin.de/account/wlan.cgi kann ein Key mit Zertifikat erzeugt und heruntergeladen werden. Folgendes ist zu beachten:
- Das Zertifikat besitzt eine Gültigkeit von 36 Monaten. Sie erhalten vor Ablauf der Frist eine Mail mit einem Hinweis darauf.
- Sollten Sie bereits ein persönliches Zertifikat der WLAN-CA besitzen und fordern über die oben genannte URL ein neues an, so wird das bisherige Zertifikat ungültig.
- Bei Sperrung des Accounts (Kennwort nicht geändert o.ä.) wird auch das Zertifikat ungültig. Nach Entsperrung des Accounts müssen Sie dann einen neuen Key mit Zertifikat anfordern.
2. WLAN-Karte:
Im HU-WLAN werden die Standards IEEE 802.11b/g (11 / 54 MBit/s auf 2,4 GHz) und IEEE 802.11a (54 MBit auf 5 GHz) unterstützt. Außerdem wird an einigen Standorten IEEE 802.11n (<300 MBit/s (2x3 & 3x3 MIMO) auf 2,4 und 5 GHz) angeboten.
3. Software:
3.1 Anmeldeverfahren am WLAN
Auf dem Gerät, welches mit dem WLAN verbunden werden soll, muss sich eine Software zur Anmeldung des Benutzers am WLAN (Authentifizierung) befinden. Dabei gibt es drei grundsätzliche Möglichkeiten, wie die Authentifizierung erfolgen kann:- 1. WWW-Browser (Internet Explorer, Mozilla Firefox, Safari) - siehe I-3.1.1
- 2. VPN-Clientsoftware - siehe I-3.1.2
- 3. EAP-Clientsoftware (IEEE 802.1X) - siehe I-3.1.3
Nachfolgend werden die 3 Methoden kurz näher skizziert. Im Punkt 3.4 in diesem Abschnitt gibt es eine Übersicht,
welche Anmeldeverfahren im HU-WLAN für die diversen Betriebssysteme
benutzbar sind. Daran anschliessend gibt es unter Punkt
3.5 einen Vergleich der Varianten (für Windows, Linux und MacOS X),
der die Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden aufzeigt.
3.1.1 Anmeldung mit Web-Browser
Dies ist eine sehr einfache Variante, die ohne vorherige Softwareinstallation genutzt werden kann. Die Benutzeranmeldung erfolgt an einem SSL-Gateway. Dieses wird in seiner einfachsten Betriebsform durch den WWW-Browser des Benutzers als Proxy verwendet und gestattet so, jedem Client mit einem javafähigen Web-Browser, das Ansteuern von WWW-Seiten.
3.1.2 VPN-Clientsoftware
Zur Anmeldung im VPN-WLAN ist ein VPN-Client Voraussetzung. VPN steht für "Virtual Private Network" und erlaubt die authentifizierte und verschlüsselte Übertragung von Daten zwischen einem Computer und einem VPN-Gateway. Es werden am CMS zwei verschiedene Varianten angeboten: OpenVPN und SSL-VPN+IPsec (Network Connect).
3.1.3 EAP-Clientsoftware
EAP steht für Extensible Authentication Protocol und ist ein standardisiertes Verfahren, welches die Anmeldung eines Clients an einer aktiven Netzwerkkomponente (z.B. einem WLAN-Accesspoint) ermöglicht.Der WLAN-Client (z.B. der Laptop des Nutzers) muss dafür mit einer entsprechenden Software ausgestattet sein. Einige Betriebssysteme verfügen bereits über diese Software, für andere Systeme gibt es freie Clients. Ebenso gibt es Clientsoftware, die in den Treibern der Hersteller von WLAN-Karten integriert ist.
Die unterstützten EAP-Methoden im HU-WLAN sind EAP-TLS (zertifikatsbasierte Authentifizierung) und EAP-TTLS mit PAP (Anmeldung mit Benutzername und Passwort). Weitere Details und Hinweise gibt es auf der Übersichtsseite zu 802.1X, unter der URL: http://www.cms.hu-berlin.de/dl/netze/wlan/config/eduroam/
3.2 Welche Zugangssoftware?
Es gibt keine pauschale Aussage, welche Art des Zugangs favorisiert
werden sollte, da das Nutzungsprofil wesentlichen Einfluß ausübt.
Ebenso spielt das Betriebssystem des WLAN-fähigen Geräts eine Rolle. Im
Abschnitt I-3.4 Entscheidungshilfe sind in einer Tabelle die
Zugangsmethoden zum HU-WLAN und Empfehlungen für verschiedene
Betriebssysteme aufgeführt.
Außerdem haben wir ein Online-Formular
erstellt, das Sie bei der Entscheidung unterstützen soll (siehe Punkt I-3.3). Weiterhin sind für die am meisten
eingesetzten Betriebssysteme (Windows >2000, Linux, MacOS X)
Gegenüberstellungen der einzelnen Verfahren stichpunktartig
zusammengefaßt - siehe Punkt I-3.5. In einer
Tabelle im Abschitt 3.6 sind die Verfahren nach
Betriebssystemen geordnet zur besseren Vergleichbarkeit der Vor- und
Nachteile gegenübergestellt.
3.3 Empfehlung der Zugangsart
Wir stellen ein Online-Formular bereit. In dieses kann man Nutzungsparameter eingeben und bekommt eine persönliche Empfehlung, welche Zugangsart zum WLAN gewählt werden sollte.
3.4 Entscheidungshilfe
Auf der Übersichtsseite zur WLAN-Konfiguration befindet sich eine Tabelle, die einen Überblick über Konfigurationsmethoden für das HU-WLAN für diverse Systeme gibt. Empfehlungen sind farblich hervorgehoben.
3.5 Gegenüberstellung der Zugangsverfahren nach Betriebssystem
Auf der Seite http://www.cms.hu-berlin.de/dl/netze/wlan/compare/ findet sich für den interessierten Leser eine Übersicht, über die Zugangsverfahren zum HU-WLAN für die wichtigsten Betriebssysteme und deren Vor- und Nachteile.
3.6 Tabellarische Zusammenfassung und Gegenüberstellung der Zugangsverfahren
Folgende Tabelle faßt die Vor- und Nachteile der einzelnen
Zugangsmethoden zum HU-WLAN zur besseren Vergleichbarkeit
zusammen:
| Betriebssystem | Zugangsmethode | Zusatz- software erforderlich | Installations- aufwand | Konfigurations- aufwand | Bedienung | Internet- benutzung | Verbindungs- aufbau | Roaming- fähigkeit | Anleitung f. WLAN- Konfiguration |
| Windows 2000, XP, VISTA, 7 | SSL-VPN-Proxy | Nein | Null | Null | Unkomfortabel | Eingeschränkt | Manuell | Ja, aber nur CASG | Ja |
| SSL-VPN+IPsec (Network Connect) | Ja, ggf. Java | Gering | Gering | Einfach | Vollwertig | Manuell | Ja, aber nur CASG | Ja | |
| OpenVPN | Ja | Erhöht | Erhöht | Einfach | Vollwertig | Manuell | Ja, aber nur CASG | VPN: Ja | |
| EAP-TLS (Persönliches WLAN-Zertifikat) | Nein | Gering | Erhöht | Komfortabel | Vollwertig | Automatisch | Ja: Eduroam-Verbund | Ja: XP Vista 7 | |
| EAP-TTLS+PAP (Benutzername + Passwort) | Ja | Erhöht | Erhöht | Komfortabel | Vollwertig | Automatisch möglich | Ja: Eduroam-Verbund | Ja: XP Vista 7 | |
| Betriebssystem | Zugangsmethode | Zusatz- software erforderlich | Installations- aufwand | Konfigurations- aufwand | Bedienung | Internet- benutzung | Verbindungs- aufbau | Roaming- fähigkeit | Anleitung f. WLAN- Konfiguration |
| Windows Mobile 5 | SSL-VPN-Proxy | Nein | Null | Null | Unkomfortabel | Eingeschränkt | Manuell | Ja, aber nur CASG | Ja (allgemein) |
| EAP-TLS (Persönliches WLAN-Zertifikat) | Nein | Gering | Erhöht | Einfach | Vollwertig | Automatisch | Ja: Eduroam-Verbund | Ja | |
| EAP-TTLS+PAP (Benutzername + Passwort) | Ja | Erhöht | Komplex | Einfach | Vollwertig bis nicht möglich (modellabhängig) | Automatisch möglich | Ja: Eduroam-Verbund | Ja | |
| Betriebssystem | Zugangsmethode | Zusatz- software erforderlich | Installations- aufwand | Konfigurations- aufwand | Bedienung | Internet- benutzung | Verbindungs- aufbau | Roaming- fähigkeit | Anleitung f. WLAN- Konfiguration |
| Windows Mobile 6 | SSL-VPN-Proxy | Nein | Null | Null | Unkomfortabel | Eingeschränkt | Manuell | Ja, aber nur CASG | Ja (allgemein) |
| EAP-TLS (Persönliches WLAN-Zertifikat) | Nein | Gering | Erhöht | Einfach | Vollwertig | Automatisch | Ja: Eduroam-Verbund | Ja | |
| EAP-TTLS+PAP (Benutzername + Passwort) | Ja | Erhöht | Komplex | Einfach | Vollwertig | Automatisch möglich | Ja: Eduroam-Verbund | Ja | |
| Betriebssystem | Zugangsmethode | Zusatz- software erforderlich | Installations- aufwand | Konfigurations- aufwand | Bedienung | Internet- benutzung | Verbindungs- aufbau | Roaming- fähigkeit | Anleitung f. WLAN- Konfiguration |
| Linux | SSL-VPN-Proxy | Nein | Null | Null | Unkomfortabel | Eingeschränkt | Manuell | Ja, aber nur CASG | Ja (allgemein) |
| SSL-VPN+IPsec (Network Connect) | Nein | Gering | Gering | Einfach | Vollwertig | Manuell | Ja, aber nur CASG | VPN: Ja | |
| OpenVPN | Nein | Gering | Gering bis erhöht | Einfach | Vollwertig | Manuell | Ja, aber nur CASG | Ja: Ubuntu 8.04/ 9.04/ 10.04 | |
| EAP-TTLS+PAP (Benutzername + Passwort) | Nein | Gering | Gering | Komfortabel | Vollwertig | Automatisch möglich | Ja: Eduroam-Verbund | Ja | |
| Betriebssystem | Zugangsmethode | Zusatz- software erforderlich | Installations- aufwand | Konfigurations- aufwand | Bedienung | Internet- benutzung | Verbindungs- aufbau | Roaming- fähigkeit | Anleitung f. WLAN- Konfiguration |
| MacOS X | SSL-VPN-Proxy | Nein | Null | Null | Unkomfortabel | Eingeschränkt | Manuell | Ja, aber nur CASG | Ja (allgemein) |
| SSL-VPN+IPsec (Network Connect) | Nein | Gering | Gering | Sehr einfach | Vollwertig | Manuell | Ja, aber nur CASG | Ja | |
| OpenVPN | Ja | Erhöht | Gering bis erhöht | Einfach | Vollwertig | Manuell | Ja, aber nur CASG | VPN: Ja | |
| EAP-TLS (Persönliches WLAN-Zertifikat) | Nein | Gering | Gering | Komfortabel | Vollwertig | Automatisch möglich | Ja: Eduroam-Verbund | Nein | |
| EAP-TTLS+PAP (Benutzername + Passwort) | Nein | Gering | Gering | Komfortabel | Vollwertig | Automatisch möglich | Ja: Eduroam-Verbund | Ja: 10.6 10.5 10.4 | |
| Betriebssystem | Zugangsmethode | Zusatz- software erforderlich | Installations- aufwand | Konfigurations- aufwand | Bedienung | Internet- benutzung | Verbindungs- aufbau | Roaming- fähigkeit | Anleitung f. WLAN- Konfiguration |
| iPhone | SSL-VPN-Proxy | Nein | Null | Null | Unkomfortabel | Eingeschränkt | Manuell | Ja, aber nur CASG | Ja (allgemein) |
| EAP-TTLS+PAP (Benutzername + Passwort) | Nein | Gering | Gering | Komfortabel | Vollwertig | Automatisch möglich | Ja: Eduroam-Verbund | Ja | |
| Betriebssystem | Zugangsmethode | Zusatz- software erforderlich | Installations- aufwand | Konfigurations- aufwand | Bedienung | Internet- benutzung | Verbindungs- aufbau | Roaming- fähigkeit | Anleitung f. WLAN- Konfiguration |
| Symbian | SSL-VPN-Proxy | Nein | Null | Null | Unkomfortabel | Eingeschränkt | Manuell | Ja, aber nur CASG | Ja (allgemein) |
| EAP-TLS (Persönliches WLAN-Zertifikat) | Nein | Gering | Gering | Komfortabel | Vollwertig | Automatisch möglich | Ja: Eduroam-Verbund | Ja | |
| EAP-TTLS+PAP (Benutzername + Passwort) | ggf. Update der Firmware notwendig | Gering | Gering | Komfortabel | Vollwertig | Automatisch möglich | Ja: Eduroam-Verbund | Ja | |
Legende:
| Vorteilhaft |
| Gut |
| Akzeptabel |
| Unschön |
4. Zugangsdaten:
An der HU werden 3 WLANs mit verschiedenen SSIDs betrieben. Die
Abdeckung ist aber gleich, da jeder Accesspoint alle WLANs
anbietet.
4.1 HU-VPN
Das erste WLAN der HU wird mit der SSID "HU-VPN" betrieben. Dieses WLAN-Netz ist offen und kann von allen WLAN-fähigen Geräten gefunden werden.
Nach dem Einbuchen in das WLAN "HU-VPN" erhält man eine
IP-Adresse aus dem Bereich 172.24.x.y.
Verbindungen aus diesem WLAN sind nur mit einem VPN-Client möglich -
siehe I-3.1.
4.2 eduroam
Das zweite WLAN, das an der HU angeboten wird, arbeitet mit der SSID "eduroam". Voraussetzungs ist ein 1X-Client, der EAP-TLS oder EAP-TTLS mit PAP unterstützt (siehe I-3.1.3). Außerdem wird eine Verschlüsselung nach WPA und WPA2 angeboten.Das Zuweisen der IP-Parameter erfolgt erst nach erfolgreicher Anmeldung.
4.3 HU-PDA
Das dritte WLAN, das an der HU angeboten wird, arbeitet mit der SSID "HU-PDA". Voraussetzung ist ein 1X-Client, der EAP-TLS oder EAP-TTLS mit PAP unterstützt (siehe I-3.1.3). Außerdem wird eine Verschlüsselung nach WPA (nicht WPA2) angeboten.Das Zuweisen der IP-Parameter erfolgt erst nach erfolgreicher Anmeldung.
Die Benutzung dieses WLAN ist für Clients gedacht, die Probleme mit dem WPA/WPA2-Mixed-Mode im WLAN eduroam haben - wie z.B. einige PDAs.
II) Organisatorisches
Das HU-WLAN ist ein institutsübergreifendes WLAN, in dem an allen
Standorten die gleichen Nutzungsbedingungen vorhanden sind. Eine
standortabhängige Rekonfiguration von Clients oder Software ist somit
überflüssig. Im WLAN wird nur das TCP/IP-Protokoll geroutet.
Betreiber des HU-WLAN ist der Computer- und Medienservice. Die
WLAN-Benutzer sind zur Einhaltung der Computerbetriebsordnung
der HU einschließlich der Ergänzung Betriebs- und Benutzerordnung
für Wireless LANs an der HU verpflichtet. Verstöße gegen eine
dieser Ordnungen haben den Ausschluss aus dem WLAN-Betrieb zur
Folge.
III) Roaming - Zugang für Gäste
1. Eduroam-Verbund
Die HU beteiligt am internationalen WLAN-Roaming-Verbund
Eduroam (EDUcation ROAMing) nach dem Standard IEEE 802.1X. In
Deutschland ist der DFN-Verein der Organisator des Roamings.
Allgemeines Ziel dieses Verfahrens ist es, den Mitgliedern der
teilnehmenden Einrichtung einen einheitlichen WLAN-Zugang in
Fremdeinrichtungen zu ermöglichen. Motto: open your laptop and be
online.
Die Anmeldung der Benutzer am WLAN der Gastgebereinrichtung erfolgt
dabei über die Heimateinrichtung auf der Basis von IEEE 802.1X.
Voraussetzung zur Anmeldung am WLAN ist EAP-Clientsoftware auf dem
WLAN-Gerät des Benutzers - siehe I-3.1.3.
Informationen zum deutschen Eduroam-Verbund und deren Teilnehmer sind
unter der URL http://www.eduroam.de/ zu finden. Die internationale
WWW-Seite ist unter http://www.eduroam.org/ erreichbar.
Die auf dem WWW-Server des CMS bereitgestellten
Konfigurationsanleitungen für den Zugang zum WLAN eduroam sind -
sofern nicht anders auf den Seiten selbst vermerkt - für die Benutzung
HU-fremder Eduroam-WLANs ausgelegt. Siehe http://www.cms.hu-berlin.de/dl/netze/wlan/config/eduroam/.
1.1 WLAN-Zugang für Gäste an der HU
Für Gäste an der HU, deren Heimateinrichtung am Eduroam (aka
DFN-Roaming) teilnimmt, gibt es die Möglichkeit, das WLAN der HU für
den Internet-Zugang zu nutzen. Der Zugang muss über das WLAN mit der
SSID eduroam erfolgen. Die weitere WLAN-Konfiguration muss wie
an der Heimateinrichtung vorgenommen werden. Das betrifft insbesondere
die Authentifizierungsverfahren (EAP-Methoden) - wobei hier Hilfe zur
Konfiguration ggf. nur von Heimeinrichtung gegeben werden kann.
Zu beachten ist, dass beim Versenden von E-Mails ein offizieller
Mailserver der HU verwendet werden muss (z.B.
mailhost.cms.hu-berlin.de), da ein direktes Ansprechen externer
Mailserver aus dem HU-Netz nicht möglich ist.
1.2 WLAN-Zugang für HU-Angehörige in fremden Einrichtungen
Nutzer mit HU-Account (CMS, Physik, Informatik, Mathematik)
haben die Möglichkeit, die Funknetze von Einrichtungen zu benutzen, die
am am Eduroam-Verbund teilnehmen.
Die EAP-Methoden, die hierbei zur Anmeldung am WLAN verwendet werden
können, sind EAP-TTLS + PAP und EAP-TLS.
Eine Anmeldung in einer
Fremdeinrichtung kann also sowohl mit einem persönlichen
WLAN-Zertifikat der HU oder mit Benutzername und Passwort erfolgen.
Im besten Fall heißt das WLAN an der gastgebenden Fremdeinrichtung
eduroam. Dann können die bereits konfigurierten Einstellungen
für das HU-WLAN eduroam einfach benutzt werden. Also Notbook
aufklappen und loslegen.
Wird ein anderer WLAN-Name (SSID) in der gastgebenden Fremdeinrichtung
benutzt, so ist dafür im eigenen System eine zusätzliche Konfiguration
anzulegen. Diese ist gleich der Konfiguration für den Zugang zum WLAN
eduroam an der HU, nur dass eben nicht die SSID eduroam
Verwendung findet.
Unabhängig vom WLAN-Namen der Gastgebereinrichtung ist zu beachten,
dass - bei Anmeldung mittels Benutzername und Passwort - die äußere Identität korrekt angegeben wird. Diese lautet
anonymous@cms.hu-berlin.de. Statt @cms kann je
nach Accountherkunft auch @informatik, @mathematik oder
@physik verwendet werden. Die Angabe von
@cms wäre aber im Zweifelsfall nicht unrichtig.
Die Konfigurationsanleitungen für den Zugang zum WLAN eduroam
auf dem WWW-Server des CMS sind entsprechend gehalten.
2. DFN-Roaming nach CASG
Die HU beteiligt sich am CASG des DFN-Vereins. CASG steht für Controlled Address Space for Gateways. Vereinfacht beschrieben: Es gibt einen gemeinsamen Adressraum, der auf den Firewalls der teilnehmenden Einrichtungen freigeschaltet wird.
Nutzer, die eine Verbindung zum WLAN "HU-VPN" haben, können
sich per VPN-Tunnel (IPsec, HTTPS) zu ihrer Heimateinrichtung
verbinden, wenn diese am CASG des DFN-Vereins teilnimmt. In Berlin sind
u. a. FU und TU im CASG-Verbund. Damit können z. B. Angehörige und
Studierende dieser Unis aus dem "HU-VPN"-WLAN eine
VPN-Verbindung zu ihrer eigenen Universität herstellen.
Umgekehrt geht das auch: Inhaber eines Accounts an der HU (CMS,
Informatik, Mathematik, Physik) können aus dem WLAN einer
CASG-Einrichtung einen Tunnel zu den VPN-Gateways des CMS aufbauen.
Einrichtungen, die am CASG-Roaming teilnehmen, sind auf der Seite
http://www.dfn.de/de/dienstleistungen/dfnroaming/roamingstandorte/
vermerkt.
Im Gegensatz zum Eduroam-Verbund sind an dem CASG-Roamingverfahren
wesentlich weniger Einrichtungen beteiligt, so dass - wenn möglich -
die Benutzung von Eduroam empfohlen wird (siehe vorheriger Abschnitt).
IV) WLAN-Abdeckung
Unter http://www.cms.hu-berlin.de/dl/netze/wlan/stats/ gibt es eine schematische Übersicht der Standorte, die mit WLAN-Technik ausgerüstet sind. Die Aufführung bedeutet nicht, dass an jedem beliebigen Punkt das WLAN gleich gut verfügbar ist. Dies ist u.a. abhängig von der tatsächlichen Ausleuchtung, von äußeren Einflüssen und von der Anzahl der Nutzer einzelner Funkzellen.
V) Infrastruktur & Technik
Das WLAN der HU wird mit Geräten von Enterasys und Siemens betrieben. Dabei kommen unterschiedliche Modelle zum Einsatz. Einmal Geräte des Typs RBT 4102 EU (IEEE 802.11a/b/g) und von Siemens (neu: Enterasys) Thin-Accesspoints der Typen 3605, 3610 und 3620 (IEEE 802.11a/b/g/n mit 3x3 und 3x2 MIMO). Die Thin-Accesspoints werden durch 2 Controller vom Typ C5110 gemanagt.VI) Ansprechpartner
| Einrichtung | Telefon | |
|---|---|---|
| Benutzerberatung | 2093 70000 | Oper(AT)cms.hu-berlin.de |
| WLAN-Team | wlan(AT)cms.hu-berlin.de |
