Ergebnisse der ZKI Top-Trends-Umfrage 2026 veröffentlicht
Der Arbeitskreis Strategie und Organisation des ZKI e. V. hat die Ergebnisse der jährlichen „Top-Trends-Umfrage" für das Jahr 2026 veröffentlicht. Ziel der Umfrage ist es, zentrale Entwicklungen, Herausforderungen und strategische Prioritäten im IT-Bereich von Hochschulen und Forschungseinrichtungen sichtbar zu machen. Die Ergebnisse stehen sowohl in einem interaktiven Dashboard als auch in ausführlichen Auswertungsdokumenten zur Verfügung.
Thematische Schwerpunkte sind in diesem Jahr Künstliche Intelligenz (KI), IT-Sicherheit sowie digitale Souveränität. Die Auswertung zeigt, dass insbesondere KI und IT-Sicherheit aktuelle Herausforderungen der Hochschul-IT prägen. Rund 90 Prozent der Befragten messen KI-Technologien eine weiter zunehmende Relevanz bei. Ergänzend behandelt die Kernumfrage unter anderem regulatorische Anforderungen, Strategie und Management, IT-Governance sowie den Kompetenzaufbau in den IT-Organisationen.
Die Fokusfragen 2026 widmen sich den drei verbundenen Themenfeldern digitale Souveränität, Finanzen und Kooperationen – mit Fragen zu Abhängigkeiten von globalen Technologieanbietern und europäischen Alternativen, zu Budgetentwicklung und Kostensteuerung sowie zu Shared Services, Verbundlösungen und gemeinsamen Infrastrukturen. Die drei Themenbereiche sind dabei bewusst als Einheit konzipiert: Sie beleuchten gemeinsam, wie Hochschulen ihre IT zwischen Selbstbestimmung, Wirtschaftlichkeit und institutioneller Zusammenarbeit ausbalancieren. Mit Blick auf digitale Souveränität werden als zentrale Maßnahmen vor allem Open-Source-Strategien und Eigenentwicklungen priorisiert, gefolgt von Risikomanagement und Vendor-Lock-in-Vermeidung sowie dem Betrieb eigener On-Premise-Infrastrukturen und Kooperationen mit anderen Hochschulen.
Insgesamt nahmen 351 Personen an der Umfrage teil, darunter CIOs, Leiterinnen und Leiter von Rechenzentren, IT-Direktorinnen und -Direktoren sowie Personen in vergleichbaren Funktionen. Die Teilnehmenden kamen aus Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Italien, Österreich, den Niederlanden und Finnland.
Die Ergebnisse im Detail: https://doi.org/10.5281/zenodo.18520230
Interaktives Dashboard: https://hu.berlin/tt26
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