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Abb.: Matthias Tietze

Humboldt-Universität zu Berlin - Task Force Digitale Lehre

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Wie kann ich Online-Lehrveranstaltungen für Studierende mit Hörbeeinträchtigung inklusiv gestalten?

Generell ist unsere Empfehlung, Online-Lehre nicht fälschlich auf "Videoconferencing mit Zoom" zu reduzieren. Gerade was Zugang und Barrierefreiheit betrifft, können asynchrone und multimediale Online-Lehrformate mehr leisten. Die teilweise schlechte Tonqualität der Internetverbindung macht es für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen besonders schwer, an Videokonferenzen teilzunehmen.

Stellen Sie sicher, dass Sie alle Inhalte Ihrer Lehre nicht nur über Tonspuren (z.B. in Podcasts und Videos) kommunzieren, sondern dass Sie diese Inhalte auch z.B. als Texte zur Verfügung stellen.

  • Für Menschen, die eine Hörschädigung haben und nur wenig hören, ist es sehr wichtig, dass die Ton- und Bildqualität Ihrer Videos sehr gut ist. Stellen Sie eine sehr gute Ton- und Bildqualität sicher. Noch besser ist: Wenn Sie Videos erstellen, dann fertigen Sie auch Untertitel an. Lesen Sie dazu auch unseren FAQ-Eintrag zum Thema Untertitelung. 
  • Wenn Sie eine Sprechstunde anbieten, stellen Sie sicher, dass Sie ein äquivalentes Angebote für Menschen mit Hörbeeinträchtigung anbieten, z.B. durch eine Beratung per E-Mail oder Chat.
  • Wenn Sie Videokonferenzen für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen anbieten möchten, erkundigen Sie sich bei den Betroffenen vorab, welche Bedürfnisse konkret bestehen. Einige allgemeine Hinweise haben wir unter der Frage "Wie lassen sich Videokonferenz mit Zoom für hörgeschädigte Studierende gestalten?" gesammelt.