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Abb.: Matthias Tietze

Humboldt-Universität zu Berlin - Task Force Digitale Lehre

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Wie kann ich Videokonferenzen für Studierende mit Hörbeeinträchtigungen gestalten?

Für Menschen, die weniger hören, ist es sehr wichtig, dass die Ton- und Bildqualität sehr gut ist. Mit wenig Ton ist es schwieriger nachzuvollziehen, welche Person in der Konferenz gerade spricht. 

Es ist also extrem wichtig, dass Nebengeräusche und Rückkopplungseffekte ausgeschaltet. Dazu sollten die Teilnehmenden ein Headset verwenden und Ihre Mikros ausmachen, wenn sie nicht sprechen.

Zu bedenken ist jedoch, dass je nach Grad und Art der Hörbeeinträchtigungen nicht alle Menschen Sprache über Kopfhörer verstehen können. Insbesondere Teilnehmende, die im Alltag auf Lippenlesen angewiesen sind, werden Sprache in einem Konferenz-Call möglicherweise nicht hören können. Abhilfe können hier ggf. Untertitel schaffen. Bitte lesen Sie dazu unseren FAQ-Eintrag: "Wie kann ich Untertitel in Zoom einrichten?"

In einigen Situationen ist es sinnvoller, Gebärdensprachdolmetscher*innnen in das Meeting mit einzubinden. Dolmetscher*in können in die Videokonferenz eingeladen werden und als reguläres Mitglied teilnehmen. Nutzer*innen, die über Gebärdensprache kommunizieren, können sich das Video der dolmetschenden Person dauerhaft anzeigen lassen über die Zoom-Funktion „Anheften“. Genauso kann sich die dolmetschende Person die Videos der Gebärdensprecher*innen anheften und so z.B. Fragen aufgreifen.


Weitere sinnvolle Hinweise für die barrierefreie Gestaltung von Videokonferenzen für Menschen mit Höreinschränkungen finden Sie auf der Webseite des Deaf/Hard of Hearing Technology Rehabilitation Engineering Research Center (auf Englisch).