Humboldt-Universität zu Berlin - Computer- und Medienservice

Tabellarischer Vergleich der kostenlosen Imaging-Software

(Stand: 07.10.2008)

Vergleich der ausgewählten Imaging-Programme aus dem CMS-Journal #30

Stand: 07.10.2008

warning Diese Tabelle enthält Software, die wir zwar getestet, dann aber nicht in den weiteren Verlauf des Projektes aufgenommen haben, bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aus diesen Gründen keine Hilfestellung für die Verwendung und Zuverlässigkeit dieser Programme geben können

Überblick

Version/Build Homepage Preis Bootmedium
System Rescue CD 0.4.0 Link - CD/USB3
Clonezilla 1.0.4-8exp Link - CD/USB3
PING 2.01.05 Link - CD/USB3
G4L 0.23 Link - CD/USB3
DriveImageXML 1.21 Link - BartPE-CD

Unterstützte Dateisysteme/Speichermedien

NTFS/FAT32 Ext2/3/ReiserFS FTP/Windows/Samba Freigabe CD/DVD USB 2.0 Firewire S-ATA-Hostadapter: IDE-/AHCI-Modus Sonstige
System Rescue CD checked/checked checked/checked/checked ?/checked/checked8 -/-4 checked checked checked/? Partimage-Server
Clonezilla checked/checked checked/checked/checked ?/checked/checked10 -/-4 checked checked checked/? SSH-/NFS-/DRBL-Server2/Partimge-Server
PING checked/checked checked/checked/checked checked/checked/checked8 -/-4 checked - checked/? Partimage-Server
G4L checked/checked checked/checked/checked checked/-/- -/- checked - checked/? Partimage-Server
DriveImageXML checked/checked -/-/- -/?/checked -/-14 checked -15 checked/? -

Sicherungsdialog

Benutzerfreundlichkeit2 Kommentare Passwortschutz Fehlerprüfung inkr./diff. Backup
System Rescue CD - checked -6 -7 -/-
Clonezilla 0 -6 -6 -7 -/-
PING 0 - -6 -6 -/-
G4L - - -6 -6 -/-
DriveImageXML + - - - -/-

Geschwindigkeit/Größe des Backups (in Minuten: Firewire 400/USB 2.0 - Größe in GiB; standard Kompression)

Windows XP; 12GiB (5,06GiB belegt), NTFS Windows Vista; 25GiB (9,00GiB belegt), NTFS Ubuntu Linux; 15GiB (1,87GiB belegt), ext3 Ganze Platte; 250GiB (15,93GiB belegt)3
System Rescue CD 10:45/? - 1.483 20:12/? - 2,674 5:34/? - 0,649 -/- - 013
Clonezilla 8:11/11:37 - 1,739 15:10/21:30 - 3,321 4:08/5:52 - 0,826 28:07/39:54 - 5,886
PING 10:45/? - 1.483 20:12/? - 2,674 5:34/? - 0,649 -/- - 013
G4L 10:45/? - 1.483 20:12/? - 2,674 5:34/? - 0,649 -/- - 013
DriveImageXML -/17:59 - 1,550 -/29:39 - 2,907 -/- - 0 -/- - 0

Geschwindigkeit des Restore (in Minuten: Firewire 400; standard Kompression)

Windows XP; 12GiB (5,06GiB belegt), NTFS Windows Vista; 25GiB (9,00GiB belegt), NTFS Ubuntu Linux; 15GiB (1,87GiB belegt), ext3 Ganze Platte; 250GiB (15,93GiB belegt)3
System Rescue CD 3:02 4:24 1:12 -13
Clonezilla 2:02 3:20 1:15 7:17
PING 3:02 4:24 1:12 -13
G4L 3:02 4:24 1:12 -13
DriveImageXML 9:37 17:13 - -

Zusätzliche Funktionen

Kompressionsgrad einstellbar sichert nur belegte Sektoren (Sparse Files) Sicherung aller Sektoren Sicherung ganzer Platten mit mehreren Partitionen Backup/Wiederherstellen einzelner Dateien einzelne Partitionen aus Image auswählbar Image auf kleinere/größere Partition zurückspielen Bare Metal Restore Festplatte kopieren beschädigte Festplatten auslesen Aufteilen des Images Image-Explorer Image-Server Funktion Start nach Resize mit GParted Scripting-Möglichkeit
System Rescue CD checked checked checked - -/- - -/-9 - - ?12 checked - -2 checked checked
Clonezilla checked checked checked checked -/- - -/-9 checked11 checked ?12 checked - checked checked checked
PING checked checked checked - -/- - -/-9 - checked ? checked - checked checked checked
G4L checked checked checked - -/- - -/-9 - checked ?12 checked - - checked checked
DriveImageXML checked checked checked - -/checked - -/checked - checked ? checked checked - checked -

Fußnoten

  1. Benutzerfreundlichkeit meint eine übersichtliche GUI
  2. die Image-Server-Funktion wird von dem separaten Projekt DRBL vom selben Entwickler bereitgestellt
  3. da es sich um ein Linux-System handelt ist es, nach einiger Vorarbeit, möglich, dieses auch von USB starten zu lassen, aber sicherlich nicht kompfortabel
  4. grundsätzlich bieten alle offenen Linux-basierten Systeme die Möglichkeit CDs zu erstellen, es kann jedoch nicht ohne weiteres "on the fly" geschehen
  5. 4 Partitionen, 1 Primäre (aktiv, Windows XP), 1 Erweiterte, mit 3 Logischen: 1. Windows Vista, 2. Ubuntu Linux, 3. Swap
  6. Funktionen wie Kommetare oder Passwortschutz könnten ggf. per Skripting nachgerüstet werden
  7. Die meisten Programme wie gzip, etc. verwenden intern eine Überprüfung, ob die erstellte Datei korrupt ist oder nicht, eine Prüfung auf Korrektheit des Inhaltes ist allerdings nicht möglich
  8. muss vorher gemountet werden, siehe hier
  9. ein Zurückspielen auf Partitionen unterschiedlicher Größe ist möglich, nur wird dabei die bestehende Partitionstabelle gegen die beim Backup erstellte ausgetauscht; ein Zurückspielen auf eine physisch kleinere Platte ist somit unmöglich, genauso, wie das Zurückspielen auf eine physisch größere Platte Speicherplatz vorerst ungenutzt lässt (anpssen via ntfsresize, Clonezilla bietet diese Funktion bereits automatisch an)
  10. smbmount kann nur das eigentliche Share mounten und nicht evtl. darunter liegende Verzeichnisse; zusaätzlich schreibt Clonezilla das Backup immer nur in die Wurzel des gemounteten Verzeichnisses → Schreibrechte sicherstellen!
  11. evtl. muss vorher das Image angepasst werden, s.u.
  12. G4L bringt ein speziell modifiziertes dd mit, mit dem es möglich sein soll, beschädigte Festplatten auszulesen (auch für andere Distributionen erhältlich; dd_rescue)
  13. dies ist - unter erheblichem Zeitaufwand - mit dd o.ä. möglich
  14. es muss ein entsprechendes Plugin für ein Brennprogramm, sowie ein zweites Laufwerk vorhanden sein, aus dem Programm ist dies nicht möglich
  15. beim Starten der CD mit nachgeladenen SATA-Treibern wurde das Firewire-Laufwerk nicht erkannt