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Humboldt-Universität zu Berlin - Forschungsdatenmanagement

Relevanz von Forschungsdaten

Was sind Forschungsdaten?

Derzeit gibt es keine feste Definition, die alle Aspekte der Forschungsdaten umfassen würde. Dabei wäre diese auch sehr stark vom jeweiligen Fachbereich abhängig, so dass eine fachübergreifende Definition nicht unbedingt gelingen kann oder überhaupt erstrebenswert ist. Im Allgemeinen versteht man unter Forschungsdaten aber die Daten, die im Laufe der wissenschaftlichen Tätigkeit entstehen und als Grundlage für Forschungsergebnisse dienen. Aus diesem Grund nennt man diese oft auch "Rohdaten" oder "Primärdaten". Dazu gehören beispielsweise Messreihen, Zeichnungen oder auch Notizen.

 

Regeln guter wissenschaftlicher Praxis

Alle Schritte und Resultate eines Experimentes oder einer Studie zu dokumentieren und die Primärdaten zu sichern und aufzubewahren
 

wird als eines der allgemeinen Prinzipien wissenschaftlicher Arbeit an der HU angesehen. Für die für Veröffentlichungen zugrundeliegenden Primärdaten ergeben sich dadurch besondere Anforderungen: sie sollen
 

mindestens für zehn Jahre zugänglich aufbewahrt bleiben.


Die Verantwortung für geeignete Maßnahmen liegt dabei bei dem Wissenschaftler oder der Wissenschaftlerin selbst.

(§ 2 in: Satzung über die Grundsätze der Humboldt-Universität zu Berlin zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und über den Umgang mit Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens vom 17. Februar 2014)

 

Verankert in der Promotionskultur

Im Zentrum der Promotion steht mit der Dissertation die eigenständige Bearbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung mit angemessenen Methoden. Sowohl die Promovierenden als auch deren Betreuerinnen und Betreuer verpflichten sich zur Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis.

(in: Leitlinien der Promotionskultur an der Humboldt‐Universität zu Berlin, beschlossen vom Akademischen Senat am 26. Juni 2012)

 

Geprägt vom Leitbild

Die Humboldt-Universität wurde als Reformuniversität in einer Situation der Krise gegründet, um in eigener Verantwortung herausragende wissenschaftliche Leistungen zu ermöglichen und durch kritisches Wissen die gesellschaftliche Entwicklung zu fördern. Selbst nach zweihundert Jahren ist dies ein bleibendes Vermächtnis. Wer hier arbeitet, soll den Willen und die Fähigkeit haben durch eigene Leistungen das Wissen zu mehren und seine verantwortungsvolle Nutzung zu sichern.

(in: Leitbild der Humboldt-Universität zu Berlin, beschlossen durch das Konzil der Humboldt-Universität zu Berlin am 13. Februar 2002)


Übereinstimmung mit Open Access

In Übereinstimmung mit dem Leitbild unserer Universität geht Open Access von dem Grundsatz aus, dass es einen freien gleichberechtigten Zugang aller Menschen zu den Ergebnissen des wissenschaftlichen Arbeitens geben sollte.

(in: Open-Access-Erklärung der Humboldt-Universität zu Berlin, verabschiedet vom Akademischen Senat am 9. Mai 2006)


Technologische Umsetzung

Der edoc-Server stellt die technologische Basis zur Umsetzung der in der Open Access Erklärung der Humboldt-Universität formulierten Ideen dar.

(in: Leitlinien des Dokumenten- und Publikationsservers der Humboldt-Universität zu Berlin vom 1. September 2010)
 

Weitere Informationen zu Empfehlungen, Richtlinien und Initiativen deutscher sowie internationaler Forschungsförderer und -institutionen finden Sie bei Empfehlungen und Initiativen.