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Humboldt-Universität zu Berlin - Computer- und Medienservice

TSM-Client Konfiguration - Windows

Hinweise und Anleitungen zur Installation und Konfiguration des TSM-Clients für Windows mit GUI und CLI

TSM-Client Windows

 

Die Konfiguration des TSM-Clients muss als Nutzer mit Administrator-Rechten durchgeführt werden!


TSM-Client Windows - Download

Mit der Version 7.1.3 hat IBM die TSM - Tivoli Storage Manager - Software umbenannt in IBM Spectrum Protect™. Da die Dokumentationen zur Software seitens IBM weiterhin den Namen TSM verwenden, verwenden wir auf den Webseiten des CMS auch weiterhin die Bezeichnung TSM.

Auf der Download-Seite (IBM - Latest TSM Server and Client Downloads) wählen Sie bitte den TSM-Client mit der höchsten Versionsnummer aus.
Wir empfehlen, den neusten TSM-Client aus der 7er Versionsreihe zu verwenden: TSM-Client 7.1.6.3 (IBM Spectrum Protect™ Client 7.1.6.3).
Aus der 6er Versionsreihe empfehlen wir diese Version: TSM 6.4.3.x interim fix (Version 6.4.3.3 & 6.4.3.4).

Beim Upgrade von älteren TSM-Versionen beachten Sie bitte die Hinweise auf den jeweiligen IBM-Websites.

Die Voraussetzungen für den Betrieb des TSM-Clients unter Windows werden auf der Website Microsoft Windows Client Requirements von IBM beschrieben.

Ob Sie einen 32bit- oder 64bit-Client benötigen, erfahren Sie in den "Systemeigenschaften" von Windows. Unter Windows 7 und Server 2008 finden Sie den Systemtyp über Systemsteuerung => System und Sicherheit => System, unter Windows Server 2003 finden Sie nur bei 64-bit-Systemen unter Systemsteuerung => System den Zusatz "x64".


TSM-Client Windows - Installation

Nachdem Sie die entsprechende Datei heruntergeladen haben (s.o.), installieren Sie den TSM-Client gemäß folgender Hinweise. Diese Hinweise zur Installation sind keine "Schritt für Schritt"-Anleitung, sondern behandeln nur die wesentlichen Punkte der Installation.

Eine ausführliche Beschreibung zur Installation (Erstinstallation, Upgrade, Reinstallation usw.) des TSM-Clients für Windows finden Sie im IBM Knowledge Center - Windows Installation Types (TSM, Version 7.1.0).

 

Hinweise:

  • Anmeldung als Nutzer mit Administrator-Rechten
  • Beibehaltung der Standardpfade
  • Bestätigung des nächsten Schritts mit "Next"
     

Windows TSM-Client Installation - Pfadangaben

Windows TSM-Client Installation - Zielordner

  • Auswahl Setuptyp "Standard"

Windows TSM-Client Installation - Setuptyp Standard

  • Bestätigung der nächsten Schritte mit "Weiter" bzw. mit "Installieren" und "Fertig stellen"


TSM-Client Windows - Konfiguration mit GUI (Erst-Konfiguration)

Hinweise zur Erst-Konfiguration mit der TSM-Client GUI zum Erstellen der Konfigurationsdatei dsm.opt (Clientbenutzeroptionsdatei).

  • Aufruf der TSM-Client GUI: Start => alle Programme => Tivoli Storage Manager => die Sichern-Archivieren GUI starten - Es erscheint das folgende Fenster:

Windows TSM-Client Konfiguration - Create new options file

  • Bestätigung des nächsten Schritts "Create a new options file" mit "Next".

Windows TSM-Client Konfiguration - Nodename

  • Hier den CLIENT-NODENAME angeben, den Sie vom TSM-Team des CMS per Mail erhalten haben.
  • Bestätigung mit "Next".

Windows TSM-Client Konfiguration - TCP/IP

  • Auswahl von "TCP/IP".
  • Bestätigung mit "Next".

Windows TSM-Client Konfiguration - TSM-Server und Port

  • An dieser Stelle wird per Default der Hostname des eigenen Rechners angeboten, das ist falsch!
  • Stattdessen anzugeben ist der vom CMS mitgeteilte TSM-Server (TCPSERVERADDRESS) und die entsprechende Portnummer (Standard 1500), unter der der TSM-Server erreichbar ist.
  • Bestätigung mit "Next".

Windows TSM-Client Konfiguration - Include/exclude list

  • Hier kann alles ausgewählt werden ("Select All"), es sei denn, bestimmte Daten des Windows-Systems sollen auch ins Backup gesichert werden.
  • Bestätigung mit "Next".

Windows TSM-Client Konfiguration - File Type Exclusion

  • Hier können Daten nach Datei-Typen vom Backup ausgeschlossen werden ("File Exclusion by file types").
  • Bestätigung mit "Next".

Windows TSM-Client Konfiguration - Domain for Backup

  • Auswahl bei Backup Type: "Incremental"; Ankreuzen der Checkbox "Back up all local file systems".
  • Bestätigung mit "Next".

Windows TSM-Client Konfiguration - Confirm and Apply Configuration

  • Bestätigung der Konfigurationseinstellungen mit "Apply".

Windows TSM-Client Konfiguration - TSM Login - Password

  • Nun muss das Passwort eingegeben werden, das Ihnen vom CMS mitgeteilt wurde.
  • Bestätigung mit "Login".

Windows TSM-Client Konfiguration - Finish

  • Abschluss der Konfiguration mit "Finish".
  • Damit wurde die Konfigurationsdatei dsm.opt (Clientbenutzeroptionsdatei) erstellt.
     

TSM-Client Windows - Konfiguration mit GUI (Weitere Konfiguration)

Weitere notwendige Konfigurationen mit der TSM-Client GUI.

  • Aufruf der TSM-Client GUI: Start => alle Programme => Tivoli Storage Manager => die Sichern-Archivieren GUI starten
  • Es erfolgt die Abfrage des Passworts, danach erscheint das folgende Fenster:

Windows TSM-Client Konfiguration - GUI

  • Unter  "Edit" => "Client Preferences" müssen die folgenden, minimalen Konfigurationen durchgeführt werden:

Windows TSM-Client Konfiguration - General Preferences

  • Im Bereich "General" bei "Automatic Client Download" die Checkbox mit "No" auswählen.
  • Bei "Error Log" wird angegeben, wo sich die Datei dsmerror.log (Fehler-Log) befinden soll und wie lange die Daten aufgehoben werden sollen, bzw. wie groß die Log-Datei maximal werden darf. Im Beispiel befindet sich die Log-Datei im vorgegebenen Standard-Ordner und Einträge, die älter sind als 60 Tage, werden gelöscht.
  • Alle anderen Einstellungen können wie vorgegeben belassen werden, bzw. sollte man diese nur ändern, wenn man weiß, was man tut.

Windows TSM-Client Konfiguration - Backup Preferences

  • Im Bereich "Backup" können u.a. die zu sicherenden "Domains" festgelegt werden, d.h. welche Objekte bzw. Filespaces (Dateisysteme, Laufwerke oder Datenträger) bei Sicherungen berücksichtigt werden sollen.

Windows TSM-Client Konfiguration - Scheduler

  • Im Bereich "Scheduler" wird u.a. der Modus für den Schedule ("Schedule Mode") festgelegt; bis auf Ausnahmen wird an der HU der Modus "Prompted" verwendet (Servergesteuerte Ausführung: der Server stellt eine Verbindung zum Client her, wenn eine geplante Operation gestartet werden muss).
  • Bei "Your TCP/IP adress" wird der Hostname (FQDN) des eigenen Servers angegeben, z.B. servername.domain.hu-berlin.de
  • Bei "Your TCP/IP port" wird der Standardwert des Ports an der HU "1501" angegeben.
  • Des Weiteren können Einstellungen für das "Schedule-Log" vorgenommen werden, wie Aufbewahrungsort/-Dauer und -Größe. Im Beispiel wird definiert, das Einträge im Schedule-Protokoll (dsmsched.log), die älter sind als 7 Tage, gelöscht werden.

Windows TSM-Client Konfiguration - Authorization Preferences

  • Im Bereich "Authorization" muss bei "Password Access" unbedingt die Einstellung "Password Generate" ausgewählt werden, da sonst die automatische Sicherung ("Scheduling") nicht funktioniert!
  • Übernahme der Angaben mit "Apply" und Bestätigung mit "OK", so dass die geänderten Einstellungen in die Konfigurationsdatei dsm.opt geschrieben werden.

 

TSM-Client Windows - Scheduler (TSM-Backup-Schedules) mit GUI

Hinweise zur Konfiguration des automatischen Backups mit der TSM-Client GUI.

  • Aufruf der TSM-Client GUI: Start => alle Programme => Tivoli Storage Manager => die Sichern-Archivieren GUI starten
  • Im Menü unter "Utilities" => "Setup Wizard" (unterster Menüpunkt) auswählen, es erscheint das nachfolgende Fenster.
  • "Help me configure the TSM Client Scheduler" auswählen; Bestätigung mit "Next".

Windows TSM-Client Konfiguration - Wizard - Scheduler

  • Weiter mit "Next".

Windows TSM-Client Konfiguration - Scheduler Wizard

  • Die Vorauswahl "Install a new or additional scheduler" bestätigen mit "Next".

Windows TSM-Client Konfiguration - Scheduler Task

  • Der Name des Schedulers ist später im Betriebssystem unter Dienste (Services) sichtbar,
    am sichersten ist die Beibehaltung der Vorgabe "TSM Client Scheduler".
  • Die Checkbox mit der Option "Use the Client Acceptor daemon (CAD) to manage the scheduler" nicht ankreuzen!
  • Bestätigung mit "Next".

Windows TSM-Client Konfiguration - Scheduler Name

  • Die hier abgefragte Konfigurationsdatei "dsm.opt" muss natürlich die sein, die zuvor konfiguriert wurde.
  • Bei Beibehaltung der Vorgaben ist die Angabe zum "Option File Name" so korrekt.
  • Bestätigung mit "Next".

Windows TSM-Client Konfiguration - Scheduler Option File Name

  • Eingabe des Passworts, das Ihnen vom CMS mitgeteilt wurde.
  • Die vorgegebene Auswahl der Checkbox "Contact the TSM Server to validate password" belassen, um das Passwort am TSM-Server zu verifizieren.
  • Bestätigung mit "Next".

Windows TSM-Client Konfiguration - Scheduler Authentication

  • Die Vorauswahl "The System account" belassen.
  • Die Einstellung für den Start des Dienstes beim Bootvorgang "Automatically when Windows boots" auswählen.
  • Bestätigung mit "Next".

Windows TSM-Client Konfiguration - Scheduler Service Login Options

  • Bei Beibehaltung der Vorgaben können die Angaben zu den beiden Log-Dateien "Schedule Log" und "Error Log" so übernommen werden.
  • Bestätigung mit "Next".

Windows TSM-Client Konfiguration - Scheduler Log file names and locations

  • Die Vorauswahl für den Start des Schedulers nach Beendigung der Einrichtung mit "Yes" belassen.
  • Bestätigung mit "Next".

Windows TSM-Client Konfiguration - Scheduler Start

  • Bestätigung der Konfiguration des Schedulers mit "Apply"

Windows TSM-Client Konfiguration - Scheduler Konfiguration Bestätigung

  • Beenden der Konfiguartion des Schedulers mit "Finish"

Windows TSM-Client Konfiguration - Scheduler Konfiguration Beenden

  • Der TSM-Scheduler sollte nun Unter Dienste/ Services in Windows als gestartet registriert sein.
  • Rufen Sie dafür die Diensteverwaltung über Systemsteuerung => Verwaltung => Dienste auf und suchen Sie den TSM-Scheduler-Dienst. Dieser heißt in der Regel "TSM-Scheduler / TSM Client Scheduler" (der Name wurde bei der Installation des TSM-Clients vergeben).

Windows Dienste - TSM Client Scheduler

  • Abfrage, wann das automatische Backup stattfindet per CLI mit q sched:

Windows TSM-Client Konfiguration - Scheduler Check

  • Die Zuordnung zu einem "Schedule" erfolgt am TSM-Server.

Windows TSM-Client Konfiguration - Scheduler Check

  • Bei Änderungswünschen wenden Sie sich bitte an das TSM-Team des CMS.

     

TSM-Client Windows - Konfiguration mit CLI

Hinweise zur Konfiguration mit CLI zum Erstellen der Konfigurationsdatei dsm.opt.

Der TSM-Client für Windows besitzt eine Konfigurationsdatei, diese befindet sich im Verzeichnis:
C:\Programme\tivoli\tsm\baclient

dsm.opt (Clientbenutzeroptionsdatei)

 

Folgende Informationen bekommen Sie von uns, die in der Konfigurationsdatei dsm.opt editiert werden müssen:

NODENAME

TCPSERVERADDRESS


Beispiel dsm.opt (Clientbenutzeroptionsdatei - Windows Server 2008)

*-------------------------------------------------------------------*
* aus der Antwort-Mail vom TSM-Team entnehmen:
* TSM-Node-Name:
*-------------------------------------------------------------------*
NODENAME        <======== CLIENT-NODENAME


*-------------------------------------------------------------------*
* aus der Antwort-Mail vom TSM-Team entnehmen:
* ausführlicher DNS-Name des Backup-Servers:
*-------------------------------------------------------------------*
TCPSERVERADDRESS        <======== TSM-SERVER-NAME.cms.hu-berlin.de


*-------------------------------------------------------------------*
* voller DNS-Name des eigenen Servers (FQDN):
*-------------------------------------------------------------------*
TCPCLIENTADDRESS HUCMS01.CMS.HU-BERLIN.DE

TCPCLIENTPORT    1501

LANGUAGE    AMENG
PASSWORDACCESS    GENERATE
DOMAIN    ALL-LOCAL

SCHEDMODE PROMPTED
SCHEDLOGRETENTION    7

ERRORLOGRETENTION 60 S

EXCLUDE.DIR "*:\System Volume Information"
EXCLUDE.DIR *:\...\TEMP
EXCLUDE.DIR "*:\...\Temporary Internet Files"
EXCLUDE.DIR "*:\Recycled"
EXCLUDE.DIR "*:\Recycler"
EXCLUDE.DIR "*:\$Recycle.Bin"
EXCLUDE.DIR *:\...\Cache
EXCLUDE *:\...\pagefile.sys
EXCLUDE *:\msdos.sys
EXCLUDE *:\ibmdos.com

*-------------------------------------------------------------------*

Erläuterungen

  • NODENAME – Ein eindeutiger Name unter dem der Client (Worstation, Dateiserver, PC) am Backupserver registriert ist (CLIENT-NODENAME) und sich am Backupserver identifiziert. Dieser Name muss nicht gleich dem Hostnamen sein. Beispielsweise können bei mehreren Betriebssystemen (VMs) auf einem Server (Host) verschiedene Nodenames verwendet werden.
  • TCPSERVERADRESS – Die TCP/IP-Adresse des TSM-Servers, z.B. nirvana.cms.hu-berlin.de
  • TCPCLIENTADDRESS Die TCP/IP-Adresse, die der Server für die Kommunikation mit dem Client verwenden soll. Es kann ein TCP/IP-Internetdomänenname oder eine numerische IP-Adresse angegeben werden, z.B.: HUCMS01.CMS.HU-BERLIN.DE oder 141.20.7.83
  • TCPCLIENTPORT 1501 – Gibt den TCP/IP-Port an, den der Server für die Kommunikation mit dem Client verwenden soll, wenn der Server eine Schedule-Operation über eine Serversystemanfrage beginnt (Backup mit Zeitplanung); der Standardwert ist 1501. Diese Option darf nur verwendet werden, wenn für die Option SCHEDMODE der Parameter PROMPTED angegeben wird.
  • PASSWORDACCESS GENERATE (Standardeinstellung an der HU) – Mit der Option PASSWORDACCESS kann festgelegt werden, ob das Kennwort automatisch generiert (GENERATE) oder als Benutzereingabeaufforderung definiert werden soll (PROMPT). GENERATE ist u.a. notwendig für Schedule-Operationen. Mit GENERATE wird das Kennwort verschlüsselt und lokal gespeichert. Wenn das alte Kennwort verfällt, wird ein neues Kennwort vom TSM generiert. Eine Aufforderung zur Kennworteingabe erfolgt hier nur bei der Registrierung des Clients zur Synchronisierung des ersten, von uns mitgeteilten Kennworts. Bei PROMPT muss das Kennwort jedes Mal, wenn ein Client eine Verbindung zum Server herstellt, eingegeben werden.
  • DOMAIN – Die Option DOMAIN gibt an, welche Objekte bzw. Filespaces (Dateisysteme, Laufwerke oder Datenträger) bei Sicherungen berücksichtigt werden sollen. Die Standard-Einstellung ist DOMAIN ALL-LOCAL, damit werden alle lokalen Filesysteme / Laufwerke sowie Systemobjekte und der Systemstatus gesichert. Weitere Eintellungsmöglichkeiten siehe die IBM Clientoptionsreferenz zur Option Domain (TSM, Version 6.4.0 - Deutsch)
  • SCHEDMODE PROMPTED (Standardeinstellung an der HU) – Mit der Option SCHEDMODE kann angegeben werden, ob der Modus POLLING (Clientsendeaufruf: der Client fragt den Server regelmäßig nach Schedule-Aktionen) oder der Modus PROMPTED (Servergesteuerte Ausführung: der Server stellt eine Verbindung zum Client her, wenn eine geplante Operation gestartet werden muss) verwendet werden soll.
  • SCHEDLOGRETENTION 7SCHEDLOGRETENTION definiert, ob bzw. wieviel Tage die Einträge im Schedule-Protokoll (dsmsched.log) aufbewahrt werden, und ob abgeschnittene Einträge gesichert werden. Das Schedule-Protokoll wird nach Beendigung eines Schedules abgeschnitten.
    Beispiele:
    SCHEDLOGRETENTION N – die Log-Datei wird nicht bereinigt. Sie wächst permanent ...
    SCHEDLOGRETENTION 7 – Einträge, die älter sind als 7 Tage, werden gelöscht
    SCHEDLOGRETENTION 7 S – Einträge, die älter sind als 7 Tage, werden in einer Datei (dsmsched.pru) im selben Verzeichnis gespeichert und im Log gelöscht
  • ERRORLOGRETENTION 60 S – Die Option ERRORLOGRETENTION definiert, ob bzw. wieviel Tage die Einträge im Error-Protokoll aufbewahrt werden, und ob abgeschnittene Einträge gesichert werden.
    Beispiele:
    ERRORLOGRETENTION N – die Log-Datei wird nicht bereinigt. Sie wächst permanent ...
    ERRORLOGRETENTION 60 – Einträge, die älter sind als 60 Tage, werden gelöscht
    ERRORLOGRETENTION 60 S – Einträge, die älter sind als 60 Tage, werden in einer Datei (dsmerror.pru) im selben Verzeichnis gespeichert und im Log gelöscht
  • EXCLUDE – Die Exclude-Optionen können verwendet werden, um Objekte von den Sicherungs- oder Archivierungsservices auszuschließen, beispielsweise temporäre Dateien, Log-Dateien, lokale Caches von Netzdateien und Betriebssystemdateien. Am CMS der HU bestehen zentral festgelegte Ausschlüsse (Exclude-Optionen) bei der Datensicherung von MS Windows-Systemen in TSM. Weitere Exclude-Optionen werden in der Clientoptionsreferenz von IBM (Exclude-Optionen) beschrieben (TSM, Version 6.4.0 - Deutsch).
     

Eine Übersicht aller Optionen finden Sie in der Clientoptionsreferenz von IBM (TSM, Version 6.4.0 - Deutsch).

Achtung: Nach Änderungen an der Konfigurationsdatei dsm.opt muss der TSM-Scheduler (s.u.) neu gestartet werden, damit die Änderungen wirksam werden! 

Windows Dienste - TSM Client Scheduler

Rufen Sie dafür die Diensteverwaltung über Systemsteuerung => Verwaltung => Dienste auf und suchen Sie den TSM-Scheduler-Dienst. Dieser heißt in der Regel "TSM-Scheduler / TSM Client Scheduler" (der Name wurde bei der Installation des TSM-Clients vergeben). Den Dienst markieren Sie und klicken links oben auf "Diesen Dienst neu starten".

 

TSM-Scheduler - Windows Firewall Konfiguration

  • Zur Ausführung des automatischen Backups stellt der TSM-Server eine Verbindung zum Client über den TCP Port 1501 her. Dafür muss eine neue "einegehende Regel" in der Windows Firewall angelegt werden.
  • Im Windows "Server-Manager" unter "Konfiguration" - "Windows Firewall" den Assistenten für eine "neue eingehende Regel" starten.

Windows Firewall - Neue Regel Erstellen

  • Bei "Regeltyp" die Option "Benutzerdefiniert" auswählen.
  • Bestätigung mit "Weiter".

Windows Firewall - Regeltyp

  • Bei "Programm" den Programmpfad des TSM-Schedules angeben bzw. auswählen mit "Durchsuchen": ProgamFiles\Tivoli\TSM\baclient\dsmcsvc.exe
  • Bestätigung mit "Weiter".

Windows Firewall - Programmpfad

  • Bei "Protokoll" und "Ports" die folgenden Einstellungen vornehmen: Protokolltyp: TCP; Lokaler Port: Bestimmte Ports - 1501; Remoteport: Alle Ports;
  • Bestätigung mit "Weiter".

Windows Firewall - Protokoll und Port

  • Bei "Bereich" für lokale und remote IP-Adressen jeweils "Beliebige IP-Adresse" auswählen.
  • Bestätigung mit "Weiter".

Windows Firewall - Bereich

  • Bei "Aktion" die Option "Verbindung zulassen" auswählen.
  • Bestätigung mit "Weiter".

Windows Firewall - Aktion

  • Bei "Profil" die Option "Domäne" auswählen.
  • Bestätigung mit "Weiter".

Windows Firewall - Profil

  • Bei "Name" der neuen Regel einen Namen geben, beispielsweise "TSM Client Scheduler"
  • Bestätigung und Beenden des Assistenten mit "Fertig stellen".

Windows Firewall - Name

  • Damit wurde eine neue eingehende Regel in der Windows Firewall erstellt, die zur Ausführung des automatischen Backups benötigt wird.


Weitere Informationen (Windows)

 


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