Humboldt-Universität zu Berlin - Computer- und Medienservice

TSM-Client Konfiguration - Windows

Hinweise und Anleitungen zur Installation und Konfiguration des TSM-Clients für Windows mit GUI und CLI

TSM-Client Windows

 

Die Konfiguration des TSM-Clients muss als Nutzer mit Administrator-Rechten durchgeführt werden!


TSM-Client Windows - Download


Auf der Download-Seite (IBM - Latest TSM Server and Client Downloads) wählen Sie bitte den TSM-Client mit der höchsten Versionsnummer aus.

Beim Upgrade von älteren TSM-Versionen beachten Sie bitte die Hinweise auf den jeweiligen IBM-Websites.

Die Voraussetzungen für den Betrieb des TSM-Clients unter Windows werden auf der Website Microsoft Windows Client Requirements von IBM beschrieben.

Ob Sie einen 32bit- oder 64bit-Client benötigen, erfahren Sie in den "Systemeigenschaften" von Windows. Unter Windows 10 finden Sie den Systemtyp unter Systemsteuerung => System => Info, unter Windows 7 und Server 2008 unter Systemsteuerung => System und Sicherheit => System, unter Windows Server 2003 finden Sie nur bei 64-bit-Systemen unter Systemsteuerung => System den Zusatz "x64".


TSM-Client Windows - Installation

Nachdem Sie die entsprechende Datei heruntergeladen haben (s.o.), installieren Sie den TSM-Client gemäß folgender Hinweise. Diese Hinweise zur Installation sind keine "Schritt für Schritt"-Anleitung, sondern behandeln nur die wesentlichen Punkte der Installation.

Eine ausführliche Beschreibung zur Installation (Erstinstallation, Upgrade, Reinstallation usw.) des TSM-Clients für Windows finden Sie im IBM Knowledge Center.

 

Hinweise:

  • Anmeldung als Nutzer mit Administrator-Rechten
  • Download des Client-Installationspakets
  • Auspacken der Dateien
  • Start des Installationsprogramms: spinstall.exe

 

Auswahl der Sprache:

 

Zielordner übernehmen:

 

Als Installationstyp 'Typical' wählen:

 

und installieren:

 

Bei der Erstinstallation startet automatisch der Configuration Wizard, den man in der GUI auch unter Utilities -> Setup Wizard findet:

 

 

Legen Sie eine neue Konfigurationsdatei, dsm.opt, an:


 

Tragen Sie hier unter 'Node Name' den Namen ein, unter dem der Client auf dem TSM-Server registriert worden ist:

 

Als Verbindungsprotokoll wählen Sie TCP/IP:

 

Bei Server tragen Sie den TSM-Server - Orcus, Blackhole, Jordan oder Nirvana - ein, auf dem der Client registriert worden ist:

 

Hier können Sie festlegen, welche Dateien von der Sicherung ausgeschlossen werden sollen. Die angezeigten Dateien sind eine Vorauswahl von IBM, die Sie mit 'select all' übernehmen können:

 

Hier kann festgelegt werden, welche Dateitypen generell von der Sicherung ausgeschlossen werden sollen. Standardmäßig werden alle Dateitypen gesichert:

 

Hier müssen die Partitionen, die gesichert werden sollen, ausgewählt werden:

 

Bestätigen Sie die Angaben:

 

Bei der erstmaligen Anmeldung muß das Paßwort eingegeben werden, das der Client in einer Paßwortdatei sichert und das anschließend alle 60 Tage automatisch erneuert wird:

 

Schließen Sie die Konfiguration ab:

 

Wenn Sie die Client-GUI über das Windows-Startmenü starten, sehen Sie nun das folgende Fenster, wo Sie z.B. manuelle Backups und Restores anstoßen können:

 

Die Konfigurationseinstellungen lassen sich einsehen mit:

 

Die Konfigurationseinstellungen können hier überprüft und gegebenenfalls angepaßt werden:

 

Zum Abschluß muß noch der Client Scheduler konfiguriert werden, indem man den Setup Wizard über den Menüpunkt 'Utilities' aufruft:

 

Wählen Sie 'Help me configure the Client Scheduler':

 

Bestätigen Sie mit 'Next':

 

Wählen Sie 'Install a new or additional scheduler':

 

Setzen Sie einen Haken bei 'Use the client acceptor to manage the scheduler':

 

Bestätigen Sie die folgenden Angaben:

Geben Sie hier wieder das Paßwort ein, unter 'Node Name' sollte automatisch der Name eingetragen sein, unter dem Sie Ihren Client registriert haben:

 

Wählen Sie hier aus, daß der Scheduler automatisch bein einem Neustart startet:

 

Bestätigen Sie, daß das Protokoll der Sicherung bzw. eventuelle Fehler jeweils in den angegebenen Dateien geloggt werden:

 

Wählen Sie hier aus, daß der Scheduler jetzt gestartet wird:

 

Beenden Sie die Konfiguration:

 

Sie können unter 'Dienste' bzw. 'Services' nachsehen, ob der 'TSM Client Acceptor ' läuft - der 'TSM Client Scheduler' selbst sollte nicht laufen, da dieser vom 'TSM Client Acceptor' erst beim eigentlichen Backup gestartet wird:

 

Die Zuordnung zu einem "Schedule", das heißt die Uhrzeit der automatisch in der Nacht erfolgenden Sicherung, geschieht durch das TSM-Team des CMS. Bei Änderungswünschen wenden Sie sich bitte an dieses.

 

TSM-Client Windows - Konfiguration mit CLI

Hinweise zur Konfiguration mit CLI zum Erstellen der Konfigurationsdatei dsm.opt.

Der TSM-Client für Windows besitzt eine Konfigurationsdatei, diese befindet sich im Verzeichnis:
C:\Programme\tivoli\tsm\baclient

dsm.opt (Clientbenutzeroptionsdatei)

 

Folgende Informationen bekommen Sie von uns, die in der Konfigurationsdatei dsm.opt editiert werden müssen:

NODENAME

TCPSERVERADDRESS


Beispiel dsm.opt (Clientbenutzeroptionsdatei - Windows Server 2008)

*-------------------------------------------------------------------*
* aus der Antwort-Mail vom TSM-Team entnehmen:
* TSM-Node-Name:
*-------------------------------------------------------------------*
NODENAME        <======== CLIENT-NODENAME


*-------------------------------------------------------------------*
* aus der Antwort-Mail vom TSM-Team entnehmen:
* ausführlicher DNS-Name des Backup-Servers:
*-------------------------------------------------------------------*
TCPSERVERADDRESS        <======== TSM-SERVER-NAME.cms.hu-berlin.de


*-------------------------------------------------------------------*
* voller DNS-Name des eigenen Servers (FQDN):
*-------------------------------------------------------------------*
TCPCLIENTADDRESS HUCMS01.CMS.HU-BERLIN.DE

TCPCLIENTPORT    1501

LANGUAGE    AMENG
PASSWORDACCESS    GENERATE
DOMAIN    ALL-LOCAL

SCHEDMODE PROMPTED
SCHEDLOGRETENTION    7

ERRORLOGRETENTION 60 S

EXCLUDE.DIR "*:\System Volume Information"
EXCLUDE.DIR *:\...\TEMP
EXCLUDE.DIR "*:\...\Temporary Internet Files"
EXCLUDE.DIR "*:\Recycled"
EXCLUDE.DIR "*:\Recycler"
EXCLUDE.DIR "*:\$Recycle.Bin"
EXCLUDE.DIR *:\...\Cache
EXCLUDE *:\...\pagefile.sys
EXCLUDE *:\msdos.sys
EXCLUDE *:\ibmdos.com

*-------------------------------------------------------------------*

Erläuterungen

  • NODENAME – Ein eindeutiger Name unter dem der Client (Worstation, Dateiserver, PC) am Backupserver registriert ist (CLIENT-NODENAME) und sich am Backupserver identifiziert. Dieser Name muss nicht gleich dem Hostnamen sein. Beispielsweise können bei mehreren Betriebssystemen (VMs) auf einem Server (Host) verschiedene Nodenames verwendet werden.
  • TCPSERVERADRESS – Die TCP/IP-Adresse des TSM-Servers, z.B. nirvana.cms.hu-berlin.de
  • TCPCLIENTADDRESS Die TCP/IP-Adresse, die der Server für die Kommunikation mit dem Client verwenden soll. Es kann ein TCP/IP-Internetdomänenname oder eine numerische IP-Adresse angegeben werden, z.B.: HUCMS01.CMS.HU-BERLIN.DE oder 141.20.7.83
  • TCPCLIENTPORT 1501 – Gibt den TCP/IP-Port an, den der Server für die Kommunikation mit dem Client verwenden soll, wenn der Server eine Schedule-Operation über eine Serversystemanfrage beginnt (Backup mit Zeitplanung); der Standardwert ist 1501. Diese Option darf nur verwendet werden, wenn für die Option SCHEDMODE der Parameter PROMPTED angegeben wird.
  • PASSWORDACCESS GENERATE (Standardeinstellung an der HU) – Mit der Option PASSWORDACCESS kann festgelegt werden, ob das Kennwort automatisch generiert (GENERATE) oder als Benutzereingabeaufforderung definiert werden soll (PROMPT). GENERATE ist u.a. notwendig für Schedule-Operationen. Mit GENERATE wird das Kennwort verschlüsselt und lokal gespeichert. Wenn das alte Kennwort verfällt, wird ein neues Kennwort vom TSM generiert. Eine Aufforderung zur Kennworteingabe erfolgt hier nur bei der Registrierung des Clients zur Synchronisierung des ersten, von uns mitgeteilten Kennworts. Bei PROMPT muss das Kennwort jedes Mal, wenn ein Client eine Verbindung zum Server herstellt, eingegeben werden.
  • DOMAIN – Die Option DOMAIN gibt an, welche Objekte bzw. Filespaces (Dateisysteme, Laufwerke oder Datenträger) bei Sicherungen berücksichtigt werden sollen. Die Standard-Einstellung ist DOMAIN ALL-LOCAL, damit werden alle lokalen Filesysteme / Laufwerke sowie Systemobjekte und der Systemstatus gesichert. Weitere Eintellungsmöglichkeiten siehe die IBM Clientoptionsreferenz zur Option Domain.
  • SCHEDMODE PROMPTED (Standardeinstellung an der HU) – Mit der Option SCHEDMODE kann angegeben werden, ob der Modus POLLING (Clientsendeaufruf: der Client fragt den Server regelmäßig nach Schedule-Aktionen) oder der Modus PROMPTED (Servergesteuerte Ausführung: der Server stellt eine Verbindung zum Client her, wenn eine geplante Operation gestartet werden muss) verwendet werden soll.
  • SCHEDLOGRETENTION 7SCHEDLOGRETENTION definiert, ob bzw. wieviel Tage die Einträge im Schedule-Protokoll (dsmsched.log) aufbewahrt werden, und ob abgeschnittene Einträge gesichert werden. Das Schedule-Protokoll wird nach Beendigung eines Schedules abgeschnitten.
    Beispiele:
    SCHEDLOGRETENTION N – die Log-Datei wird nicht bereinigt. Sie wächst permanent ...
    SCHEDLOGRETENTION 7 – Einträge, die älter sind als 7 Tage, werden gelöscht
    SCHEDLOGRETENTION 7 S – Einträge, die älter sind als 7 Tage, werden in einer Datei (dsmsched.pru) im selben Verzeichnis gespeichert und im Log gelöscht
  • ERRORLOGRETENTION 60 S – Die Option ERRORLOGRETENTION definiert, ob bzw. wieviel Tage die Einträge im Error-Protokoll aufbewahrt werden, und ob abgeschnittene Einträge gesichert werden.
    Beispiele:
    ERRORLOGRETENTION N – die Log-Datei wird nicht bereinigt. Sie wächst permanent ...
    ERRORLOGRETENTION 60 – Einträge, die älter sind als 60 Tage, werden gelöscht
    ERRORLOGRETENTION 60 S – Einträge, die älter sind als 60 Tage, werden in einer Datei (dsmerror.pru) im selben Verzeichnis gespeichert und im Log gelöscht
  • EXCLUDE – Die Exclude-Optionen können verwendet werden, um Objekte von den Sicherungs- oder Archivierungsservices auszuschließen, beispielsweise temporäre Dateien, Log-Dateien, lokale Caches von Netzdateien und Betriebssystemdateien. Am CMS der HU bestehen zentral festgelegte Ausschlüsse (Exclude-Optionen) bei der Datensicherung von MS Windows-Systemen in TSM. Weitere Exclude-Optionen werden in der Clientoptionsreferenz von IBM (Exclude-Optionen) beschrieben.
     

Eine Übersicht aller Optionen finden Sie in der Clientoptionsreferenz von IBM.

Achtung: Nach Änderungen an der Konfigurationsdatei dsm.opt muss der TSM Client Acceptor über Dienste/Services neu gestartet werden, damit die Änderungen wirksam werden! 


Weitere Informationen (Windows)

 


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